Impressum
|
Kontakt
|
Anfahrt
leer


Friedrich Hölderlin schrieb diese Verse in Erinnerung an die glückliche Zeit, die er 1796 mit Susette Gontard, seiner Diotima, im Bad zu Driburg verlebte. Er war unter anderem nach Bad Driburg gereist, da man im späten 18. Jahrhundert davon ausging, dass die Varusschlacht, deren Jubiläum im Jahr 2009 gefeiert wurde, in der Region von Bad Driburg stattgefunden hatte.

Die Diotima Gesellschaft hat sich die ideelle und materielle Förderung der Pflege und Bewahrung dieses kulturellen Erbes des Gräflichen Bades und der Stadt Bad Driburg, der Fortführung und Ausgestaltung der Idee der historischen und literarischen Bedeutung von Bad und Stadt, von kulturellen Veranstaltungen mit nationalem und internationalem Rang in Bad Driburg von Werken mit künstlerischem oder kulturellem Wert für und in Bad Driburg zum Ziel gesetzt.

Die Linien des Lebens - Hölderlin im Turm, Wondratschek in der Welt

Christian Reiner spricht Friedrich Hölderlins Turmgedichte, Wolf Wondratschek liest eine Auswahl seiner eigenen Gedichte.

„Ich habe eine solche Stimme seit Oskar Werner nicht mehr gehört", sagt der Autor Wondratschek. Die Stimme ist von Christian Reiner, die Verse sind von Friedrich Hölderlin. Mehr als vierzig Jahre, bis zu seinem Tod 1843, lebte der 1806 als „wahnsinnig" diagnostizierte Dichter, der sechs seiner glücklichsten Wochen auch im Gräflichen Park in Bad Driburg verbrachte, in seinem Tübinger Turm. Er schrieb Briefe und Gedichte, wovon der Nachwelt nur ein kleiner Teil überliefert ist.